Mooser Rettich

Unsere Gruppen im Überblick

Elfer

Als erste Gruppe im Verein wurden 1953, unter der Leitung von Nobert Heine, die Elfer gegründet. 

Seither ist es unsere Aufgabe, die Vorstandschaft bei der Führung und Organisation des Vereins sowie dessen Veranstaltungen zu unterstützen. Unser Häs besteht aus einem Hut, durch den ein Rettich wächst, einer roten Weste, einem weißen Hemd, einem roten Mantel und einer schwarzen Hose. 

Wir Elfer bestehen, wie der Name schon sagt, aus 10 Mitgliedern und unserer Präsidentin Sandra Hugenschmidt an ihrer Spitze.

Rettiche

Im Jahre 1958 kamen einige aktive Elfer auf den Gedanken, eine typische Fasnetfigur zu schaffen. Schon bald war man sich darüber einig, dass die einst blühende Fischerei nicht der rechte Ansatzpunkt sein könne. Dafür ist Moos aber seit langem bekannt für seinen Gemüseanbau. Besonders bedeutend war dabei schon immer der Rettich sowie die Höribülle und der Salat. 

Im selben Jahr wurde die Rettichgruppe mit damals 13 Mitgliedern gegründet. Ein Jahr später fand eine Rettichhochzeit und die Taufe der Rettichsprösslinge (neue Mitglieder) statt.

Nach Entwürfen unserer Rettichzunft fertigte der Holzschnitzermeister Tränkle in Elzach für die neue Fasnetfigur eine Holzmaske in Rettichform, die von dunkelgrünem Rettichkraut eingefasst ist. Vervollständigt wird unser Häs durch eine grauweiße Stoffjacke, die auf der Brust mit einem Rettich, der Bülle und einem Salat, auf dem Rücken mit zwei Bülle bemalt ist. Auf dem Ärmel sind ebenfalls Bülle zu sehen, am linken Oberarm dazu noch das Mooser Wappen. Die Kniehosen aus gleichem Stoff und gleicher Farbe zieren Binsenkolben, die Beine stecken in roten Strümpfen. In unserer Händen tragen wir einen hölzernen Narrenstab in Form eines Rettichs.   

Zur Zeit besteht die Gruppe, die durch den Oberrettich Myriam Brukner geleitet wird, aus 30 Rettichen.

Marktweiber

Die Marktweiber wurden 1995 durch die Anschaffung einer Maske wiederbelebt und stellen eine Frau dar, welche auf dem Markt Rettich Bülle und Salot verkauft. Unser Häs besteht aus einem blaugeblümten Rock mit blauer Schürze und rotem Kopftuch. In der Hand tragen wir einen kleinen Korb mit jeder Menge Rettich, Bülle und Salot. Aus diesen regionalen Produkten leitet sich unser gemeinsamer Narrengruß „Rettich, Bülle und Salot – gnueg, gnueg, gnueg“ ab.

Zur Zeit besteht unsere Gruppe aus 12 Marktweibern und wird durch unser Obermarktweib Lara Krüger und ihrem Stellvertreter Adrian Massler geführt.

Holzer

Noch bevor es den Narrenverein gab, gab es die Holzer, welche zur Fasnetszeit einen geschmückten Baum stellten. Im Jahr 1960 wurden wir zu einer offizielle Gruppe mit eigenem Häs. Seither tragen wir eine schwarzen Hose, ein weißes Hemd, eine grüne Weste, einen schwarzen Hut und eine Axt.  

Zu unseren Hauptaufgaben gehört das Aussuchen, Fällen, Schmücken, Stellen und wieder Fällen des Narrenbaums sowie die Ausrichtung der Fasnetsverbrennung.

Zur Zeit besteht unsere Gruppe aus 11 Holzern, unter der Leitung unseres Oberholzers Falco Schumacher und seinem Stellvertreter Daniel Bohner. 

Fanfarenzug

In der Anfangszeit stand Fred XVI. (Neidhart) mit dem Schellenbaum an der Umzugsspitze, um mit den Kindern des Dorfes zu musizieren. Seit 1969 entstand dann daraus der offizielle Fanfarenzug als Gruppe.

Der Fanfarenzug besteht aktuell aus über 30 Hobbymusikern und sorgt in der Narrenzunft Mooser Rettich für die musikalische Unterhaltung. Wir führen die Umzüge an und spielen im Anschluss den ein oder anderen Auftritt. Am Schmutzige Dunnschtig wecken wir morgens um 5:00Uhr das Dorf und begleiten den Tag mit guter Narrenmusik. Unser Repertoire reicht von klassischen Märschen, über Schlager und Rocklieder bis hin zu den aktuellen Partyliedern.

Im Fanfarenzug spielen wir unterschiedliche Instrumente: neben den klassischen Fanfaren, haben wir auch Trompeten, Bass-Instrumente, sowie natürlich unsere Landsknecht-Trommeln und Schlagzeuge. Wir proben das ganze Jahr über immer freitags, unter der musikalischen Leitung von Thomas Peckruhn. Unsere Gruppe wird geleitet von Elvira Bruttel und Heidi Bruttel.